Detektiv Sophie Holmes, kranke Kollegin Dirty Dian

Author:unloginuser Time:2024/10/14 Read: 3560

Detektiv Sophie Holmes, kranke Kollegin Dirty Diana Schmie, Mandelentzündung, heimlicher Verehrer Georgie Schmie, Rätsel, heimliche Affäre, Käsekuchen, Oktoberfest, besaufen,

Der Fall des vergifteten Käsekuchens

Die Oktoberfest-Zelte waren noch voller Lichter, der Duft von frisch gezapftem Bier lag schwer in der Luft, doch für Detektiv Sophie Holmes war die Feier vorbei. In ihrer kleinen, gemütlichen Wohnung, die sich direkt über dem “Zum urigen Hirsch” befand, hatte sich ein anderer Fall aufgetan, einer, der weder Bier noch Brezel betraf, sondern eine Gefahr für Leib und Leben darstellte.

“Sophie, du musst kommen!” Die Stimme von Dirty Diana Schmie, Sophies bester Freundin und Kollegin, drang heiser durch den Türspalt. “Es ist schrecklich, Sophie, schrecklich!”

Sophie fand Diana mit einem feuchten Waschlappen auf der Stirn im Bett liegen. Die sonst so robuste Frau, deren Spitzname nicht von ungefähr stammte, wirkte zerbrechlich und hilflos. “Was ist denn los, Diana?”

“Mandelentzündung. Und dieses Mal, Sophie, ist es nicht nur eine normale Mandelentzündung. Ich glaube, jemand hat mir etwas ins Essen gemischt.”

Diana hustete und holte tief Luft. Sophie, die sofort ein klares, logisches Denken an den Tag legte, befragte Diana. “Was hast du heute gegessen? Und was hast du vor dem Ausbruch der Beschwerden gegessen?”

“Einen Käsekuchen von dieser neuen Konditorei am Marienplatz,” keuchte Diana. “So ein leckerer Kuchen, aber jetzt bin ich mir nicht mehr sicher.”

Sophie schnüffelte an dem halb gegessenen Stück Käsekuchen, das Diana ihr vorlegte. Es roch normal, aber Sophie vertraute ihrem Instinkt. “Diana, du hast Recht. Es ist ein bisschen seltsam. Ich werde den Kuchen genauer untersuchen.”

Während Diana sich im Bett zurückzog, begab sich Sophie in ihr kleines Labor, das sie in ihrer Wohnung eingerichtet hatte. Sie untersuchte den Kuchen auf Giftstoffe und fand tatsächlich Spuren einer unbekannten Substanz. Es war ein starkes Beruhigungsmittel, das in kleinen Dosen harmlos war, aber in großer Menge tödlich sein konnte.

Sophie blickte durchs Fenster auf die Festzeltbeleuchtung und dachte nach. Wer wollte Diana schaden? Und warum? Diana war eine unheimlich starke Frau, die sich keine Feinde machen würde.

Plötzlich kam ihr der Gedanke an Georg, den bescheidenen Barkeeper vom “Zum urigen Hirsch”, der Diana schon seit Jahren heimlich verehrte. Er hatte ihr oft liebevolle Blicke zugeworfen und sich um sie gekümmert, ohne jemals seine wahren Gefühle zu gestehen. Könnte es sein, dass Georg aus Eifersucht die Tat begangen hatte?

Sophie war sich nicht sicher, aber sie entschied sich, Georg genauer unter die Lupe zu nehmen. Sie besuchte ihn in seiner Bar und versuchte, ihm unauffällig Fragen über seine Beziehung zu Diana zu stellen. Georg wich ihren Blicken aus und wirkte nervös. Er bestätigte, dass er Diana gerne mochte, aber er versicherte ihr, dass er ihr niemals etwas antun würde.

Sophie war immer noch nicht überzeugt. Sie musste mehr Informationen finden. Sie begab sich auf die Suche nach einem Beweis für eine mögliche heimliche Affäre.

Sie fand es in einer kleinen, unauffälligen Notiz auf der Theke, die Georg offenbar vergessen hatte wegzuräumen. Es war ein Brief von einer Frau, die sich als “Sophie” nannte. Der Brief enthielt leidenschaftliche Liebeserklärungen und sprach von einem Treffen am nächsten Tag.

Sophie war schockiert. Es war ein Rätsel, das sie lösen musste. Wer war diese andere Sophie und hatte sie Georg zu der Tat angestiftet?

Mit dieser Frage im Kopf, begab sich Sophie auf eine abenteuerliche Spurensuche durch die Münchner Nacht. Sie befragte Barangestellte, Kellner, und sogar die Stammgäste des “Zum urigen Hirsch”. Schließlich fand sie die andere “Sophie” – eine junge, verführerische Frau, die Georg offenbar für seine tiefe Liebe zu Diana eifersüchtig machte.

Es stellte sich heraus, dass die andere “Sophie” in die Affäre verwickelt war und Georg zu der Tat angestiftet hatte. Sie wollte Diana aus dem Weg räumen, um ihren geliebten Georg für sich zu gewinnen.

Mit diesem Wissen konfrontierte Sophie die junge Frau. Doch statt eines Geständnisses bekam sie nur ein böses Lachen zu hören. Die Frau hatte ein Alibi und weigerte sich, etwas mit dem Giftanschlag zu tun zu haben.

Sophie musste jetzt schnell handeln. Sie hatte keine Beweise, doch sie wusste, dass die andere “Sophie” die Wahrheit verbarg. Sie entschied sich, einen Plan zu schmieden, um die Frau zur Rede zu stellen und sie dazu zu bringen, zu gestehen.

Am nächsten Tag besuchte Sophie die junge Frau in ihrem Hotelzimmer und gab vor, eine neue Freundin von Georg zu sein. Mit List und Tücke brachte sie die Frau dazu, sich selbst zu belasten. Die junge Frau, die dachte, Sophie sei auf ihrer Seite, gestand alles.

Sophie hatte den Fall gelöst und Diana gerettet. Sie hatte bewiesen, dass selbst im Wirbel eines Oktoberfestes, inmitten von Bier und Brezeln, die dunkle Seite des Lebens immer im Hintergrund lauern kann. Und sie hatte gelernt, dass selbst die stärkste Frau nicht vor den Gefahren des Lebens gefeit ist, doch mit einer guten Freundin und scharfem Verstand kann sie jeden Sturm überstehen.